Sparsame Pflanzen

Zimmerpflanzen sind an kalten Tagen echte Energiesparer. Gleichzeitig benötigen sie nun besonders viel Aufmerksamkeit und Pflege.

Pflanzen verbessern nicht nur das Raumklima, sie können sogar Heizkosten sparen. Die Erklärung: Beheizte Räume fühlen sich durch die trockene Luft unangenehm und kälter an – der Regler am Heizkörper wird hochgestellt. Bereits drei mittelgroße Zimmerpflanzen genügen in einem 30 Quadratmeter großen Raum, um die Luftfeuchtigkeit trotz Heizungsluft auf den Idealwert von 40 bis 60 Prozent zu bringen. Optimal feuchte Wohnraumluft empfinden Menschen als wärmer und die Heizung darf öfter Pause machen. Zeigt das Hygrometer mehr als 60 Prozent, dann bitte lüften.

Wohltuender Sprühregen

Doch Herbst und Winter setzen auch den Zimmerpflanzen zu. Durch Heizung, Zugluft und fehlendes Sonnenlicht verlieren viele Pflanzen ihre Blätter oder fangen sich Schädlinge ein. Um das zu vermeiden, können Sie Ihre Pflanzen mit einer wöchentlichen Sprühnebel-Dusche aus lauwarmen und am besten kalkarmen Wasser verwöhnen – das schützt auch vor unerwünschten Staubablagerungen. Aber Vorsicht: Das bedeutet nicht, dass die Pflanzen nun generell mehr Wasser benötigen. Stattdessen sollten Sie im Winter eher vorsichtig gießen und testen, wie feucht die Erde noch ist. Bei zu viel Wasser besteht Schimmelgefahr!