Rahmen und Wärmedämmwert

Nur wenn auch der Rahmen gut dämmt, kann ein Fenster insgesamt Energie sparen. Gute Rahmen bestehen aus mehreren Luftkammern in „Sandwich-Bauweise“.

Der vom Hersteller angegebene Wärmedämmwert (U-Wert) sollte sich auf das gesamte Fenster beziehen, also auf Glas und Rahmen. Das ist dann der Fall, wenn der U-Wert den Zusatz „w“ trägt, also Uw-Wert. Achten Sie darauf beim Einkauf. Denn supergedämmtes Glas allein senkt ihre Heizkosten nicht, wenn gleichzeitig Wärme durch den Rahmen verloren geht! Die Energieeinsparverordnung schreibt für Fenster einen Uw-Wert von maximal 1,3 W/(m2 K) vor.

Holz, Alu oder Kunststoff?

Je kleiner der Uw-Wert, desto besser die Dämmwirkung. Moderne Fensterrahmen bestehen aus Holz, aus Kunststoff oder aus Metall. Heutzutage bauen Fensterhersteller Rahmen meist in der so genannten Sandwich-Bauweise, d.h. mit mehreren Luftkammern. Innen umhüllt beispielsweise Massivholz einen Kunststoffkern, außen schützen Aluminiumprofile. Solche Rahmen widerstehen Wind und Wetter besonders gut, sind allerdings teuer. Auch reine Kunststoffrahmen werden durch gestaffelte Luftkammern wärmegedämmt. Sie sind besonders günstig und kommen völlig ohne Pflege aus, während man die optisch ansprechenderen reinen Holzrahmen gelegentlich streichen muss.