Gießkanne und Gartenschlauch

Trotz vollautomatischer Bewässerungsanlagen kommt die gute, alte Gießkanne nicht aus der Mode. Denn mit ihr kann man große Mengen Wasser sparen!

High-Tech hin oder her: Auf die Gießkanne kann kein Gärtner verzichten. Nur mit ihr kann man gezielt Pflanzenjauchen verteilen, speziell auf die Pflanzen, die gerade Nährstoffe brauchen. Und manche Pflanzen, zum Beispiel Tomaten, mögen nicht von oben berieselt werden. Hier muss man das Nass direkt an die Wurzeln bringen, am besten mit der Kanne.

Vorsicht vor gesundheitsschädlichen Schläuchen

Um größere Flächen zu gießen, benötigt der Gärtner allerdings einen Schlauch. Schläuche gibt es zu sehr unterschiedlichen Preisen. Gummischläuche und Trinkwasserschläuche sind teuer, dafür aber robust und wetterfest. Die gängigen Gartenschläuche bestehen meistens aus PVC. Es enthält eine Menge gesundheitsschädlicher Stoffe, die durch Wärme und Licht freigesetzt werden können.

Vor dem Kauf eines neuen Schlauchs sollte man sich daher über empfehlenswerte Produkte informieren, vor allem wenn im Garten Gemüse angebaut wird. Grundsätzlich gilt: Der Gartenschlauch sollte nach Gebrauch nicht in der Sonne liegen bleiben – wo sich in Wasserresten Schadstoffe anreichern können –, sondern geleert, aufgewickelt und an einen schattigen Platz gestellt werden. Beim Wickeln und Aufbewahren leistet ein Schlauchwagen gute Dienste.