Günstige E-Autos

Elektroautos kann sich kein Mensch leisten? Von wegen – wir haben drei preiswerte und schöne Stadtflitzer für Sie gefunden.

Elektroautos sind viel zu teuer – dieses Argument taucht immer wieder auf, wenn es um E-Mobile geht. Klar: Große Elektro-Limousinen sind keine Schnäppchen. Bei Kleinwagen, die Strom im Tank haben, sieht das zum Teil schon anders aus. Wer ein sauberes und preiswertes Auto sucht, fährt mit diesen E-Mobilen richtig.

Microlino

Kommt Ihnen diese Retro-Knutschkugel bekannt vor? Der Microlino aus der Schweiz ist eine moderne Isetta. Anders als das 50er-Jahre-Rollermobil fährt der Microlino mit einem E-Motor. Entwickelt wurde die platzsparende Mischung aus Auto und Motorrad von Unternehmer Wim Ouboter. Sein Ansatz: Warum große Autos bauen, wenn meist nur wenige Menschen darin sitzen und kurze Strecken fahren? Es gibt den Zweisitzer mit einer 8 Kilowattstunden- (kWh) oder 14,4 kWh-Batterie und 120 oder 215 Kilometern Reichweite. Der Microlino lässt sich an jeder Steckdose in vier Stunden aufladen, mit einem Typ 2-Stecker in einer Stunde. 2019 soll der Wagen in Deutschland erhältlich sein, der Preis wird vermutlich bei rund 12 000 Euro liegen. Kleiner Wermutstropfen: Als Leichtelektromobil wird es für ihn keine Umweltprämie geben.

e.GO Life

In Aachen entwickelt man die innovativsten E-Mobile im Land. Die Geschichte beginnt an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule und mit einem Auto, das Pakete für die Post ausfährt. Entwickelt hat den E-Lieferwagen „Streetscooter“ Professor Günther Schuh. Nach dem Verkauf an die Post nahm Schuh gleich das nächste Projekt ins Visier: einen preiswert produzierten Kleinwagen für die Stadt. Teile von Zulieferern statt teure Eigenentwicklungen – das macht den e.GO Life zum Preisbrecher. Mit knapp 15 kWh Leistung kostet er rund 16 000 Euro, mit knapp 18 kWh 17 400 Euro und mit 20 kWh knapp unter 20 000 Euro. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

smart EQ fortwo

Die Daimler-Tochter Smart, 1994 gegründet, baut schon lange Elektroautos: Vor zwölf Jahren feierte der elektrische smart fortwo seine Weltpremiere. Die Idee hatte aber nicht etwa der Stuttgarter Konzern, sondern der Schweizer Nicolas Hayek. Nachdem er die Plastikuhr Swatch erfunden hatte, wollte Hayek die Autoindustrie aufmischen – mit einem E-Mobil für die Stadt. VW winkte ab, Mercedes-Benz war von der Idee begeistert und startete die Produktion. Beim Publikum kommt der Kleine sehr gut an. Der brandneue smart EQ fortwo kostet in seiner Basisversion 21 940 Euro. Voll geladen kommt das Auto für Zwei knapp 160 Kilometer weit und beschleunigt auf bis zu 130 Stundenkilometer.

Microlino

Microlino – Microlino AG

e.GO

e.GO – e.GO Mobile AG Life

smart

smart EG fortwo – Daimler AG

Elektrisch und bezahlbar

Weitere E-Autos fürs kleine Budget stellt die neue Plattform smarter-fahren.de vor.