Elektromobil unterwegs

Wer Strom als Treibstoff der Zukunft sieht, muss für den Ausbau der Infrastruktur sorgen. Die Pfalzwerke sind bereits aktiv.

Seit Monaten ist der Dieselskandal in den Nachrichten. Umweltfreundliche Mobilität sieht anders aus. Frankreich und Großbritannien haben schon entschieden: Verbrennungsmotoren haben keine Zukunft. Die gehört der Elektromobilität. Diese Entwicklung gibt es auch in Deutschland. Die Pfalzwerke sind darauf eingestellt. Sie errichten aktuell Ladesäulen im öffentlichen Raum für Elektrofahrzeuge. Anschub bekommt dieses Vorhaben durch Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Erste Ladesäulen gehen in Betrieb

Im Rahmen der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ stellt es 300 Millionen Euro zur Verfügung. Fördermittel für 23 Standorte wurden den Pfalzwerken in der ersten Antragswelle bereits bewilligt, für weitere 23 Standorte steht der Bescheid noch aus. Zudem gibt es Fördermöglichkeiten auf Landesebene. Ein Beispiel ist das Kuseler Land. Hier haben die Pfalzwerke den Zuschlag für die Errichtung weiterer neun Schnellladesäulen erhalten. „Binnen eines halben Jahres werden in der Pfalz 34 Ladesäulen in Betrieb gehen“, erklärt Andreas Memmer, der bei den Pfalzwerken im Bereich Energiedienstleistungen für Elektromobilität zuständig ist. Neun Standorte sind im Dezember ladebereit: Landstuhl, Göllheim, Jockgrim, Schweigen-Rechtenbach, Mutterstadt, Edesheim, Freinsheim, Lustadt und Wörth. Die Pfalzwerke suchen bereits neue Standorte und informieren interessierte Kommunen und Unternehmen gerne (Kontakt siehe unten). Bei diesem Zukunftsthema arbeiten die Pfalzwerke nicht nur mit Kommunen zusammen sondern auch mit Unternehmen wie den Wasgau-Märkten. Die Kooperation hat das Ziel, an möglichst vielen Wasgau-Standorten Parkplätze mit Ladesäulen zu errichten. Den Auftakt macht der neue Frischemarkt in Lustadt.


René

René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke

„Als wichtigster Energie-Infrastrukturgeber der Region ist es für uns als Pfalzwerke selbstverständlich, das Zukunftsthema ‚Ladeinfrastruktur für Elektromobilität‘ mit der gesamten Kompetenz unserer Unternehmensgruppe im öffentlichen Raum ebenso wie bei unseren Privatkunden zu bedienen.“


Die Pfalzwerke übernehmen dabei die komplette Installation, Betrieb und Abrechnung der Ladesäulen. Und so kann umweltfreundliche Mobilität künftig aussehen: Die Ladesäulen werden vorzugsweise an gut frequentierten Orten installiert, wie beispielsweise an Parkplätzen in der Innenstadt oder Einkaufszentren. Während man Besorgungen macht oder Einkaufen geht, kann dann das Auto Ökostrom zapfen. Denn über moderne Ladesäulen, beispielsweise mit einer Leistung von 50 Kilowatt (kW), lässt sich, abhängig von Autotyp und Akkukapazität, der Speicher in circa einer halben Stunde volltanken. Bezahlt werden kann direkt an der „Zapfsäule“ über gängige Zahlungsmethoden sowie mithilfe eines Smartphones. Durch den Einsatz einer Ladekarte beziehungsweise einer Lade-App hat der Nutzer einen ständigen und guten Überblick über seine Ladevorgänge.

Das Pfalzwerke Service-Paket

Das Paket der Pfalzwerke für e-mobile Autofahrer umfasst noch mehr.

  • Die Wall-Box für die heimische Garage ist eine circa schuhschachtelgroße Ladestation, die einen zehnmal schnelleren Ladevorgang ermöglicht als die herkömmliche Steckdose.
  • Für PV-Anlage und Stromspeicher sorgt auch unsere Tochter Pfalzsolar. Damit wird E-Mobilitität noch umweltfreundlicher und günstiger.

Übrigens: Für e-mobile Zweiräder haben die Pfalzwerke bereits ein Ladenetz mit knapp 100 Stromtankstellen entlang der wichtigsten Radwege in Pfalz und Saarpfalz errichtet, wo jeder seinen Akku-Radius kostenlos erweitern kann. Auch dieses Netz wird weiter ausgebaut.

Kontakt

PfalzwerkeEnergiedienstleistungen
Andreas Memmer
Telefon 0621 585-2321
E-Mail