Die Teufelstour

Dieses Jahr haben Mitarbeiter der Pfalzwerke jeden Monat ihre Wandertipps verraten. Zum Jahresfinale noch ein Leckerbissen.

Die Tour hat es in sich – Wanderer und Liebhaber von verträumten Wegen und Pfaden durch Wald und Bachtäler sind hier richtig. Es geht auch hartnäckig in die Höhe – und das wird mit einem unglaublichen Blick belohnt – entspannt lässt sich der in Eulenbis genießen.

Das Finale des Jahres: Die Teufelstour

Doch der Reihe nach. Für die Tour mit rund 15 Kilometern sollte man gut 4 bis 4,5 Stunden veranschlagen. Los geht’s am Bahnhof Olsbrücken. Dort hält man Ausschau nach einem Zeichen mit rotem Teufelskopf, das die nächsten Stunden Wegweiser sein wird. Zunächst geht es Richtung Frankelbach. Auf diesem ersten Teilstück erreicht man bereits den Teufelsstein, der Namenspate dieser Tour ist. Das Sandstein-Felsenriff ist rund 300 Millionen Jahre alt und gilt als römischer Steinbruch aus dem 3. und 4. Jahrhundert. Durch die imposanten Felsen führt der Pfad weiter zum Dorf. Wer in Frankelbach die Tour unterbrechen mag, sollte einen Blick in die dortige Schreinerei werfen.


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Die Tour ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und bietet viele Unterbrechungs- und Einkehrmöglichkeiten – eine gute Mischung.“
Dominic Lauer, Vertriebsleiter Pfalzsolar


Panoramablick über das Nordpfälzer Bergland

Nächstes Zwischenziel ist Eulenbis. Der Weg führt am Bachlauf entlang und durch Wald und Wiesen. Bis zum Etappenziel müssen auch einige Höhenmeter bewältigt werden. Der Lohn ist nach zwei Drittel des Wegs ein Panorama-Blick über das Nordpfälzer Bergland bis zum Donnersberg. Es geht abwechslungsreich weiter durch eine Schlucht, und man erreicht dem Wasserlauf folgend Eulenbis. Dort gibt es einige Rastmöglichkeiten, wo man bei Speis und Trank den Weitblick ausgiebig genießen kann.

Gestärkt geht es auf Waldwanderwegen vorbei an einem kleinen Steinbruch Richtung Hirschhorn. Kurz davor zweigt man ab und und geht entlang des Lautertals bis nach Sulzbachtal. Wer mag, kann hier in die Bahn steigen und die restliche Etappe nach Olsbrücken fahren oder die letzte knappe Stunde überwiegend auf Fußwegen zurück zum Startpunkt wandern.

Tourdetails

Start und Ziel: Bahnhof Olsbrücken

Strecke: 15 Kilometer, ausgeschilderter Premiumwanderweg „Teufelstour“

Schwierigkeit: mittel bis schwer; festes Schuhwerk wichtig

Dauer: 4 bis 4,5 Stunden

Besonderheiten: Es lassen sich auch Teilabschnitte gehen und per Bahn wieder an den Startpunkt zurückfahren

Detaillierte Infos bietet der: Tourenplaner Rheinland-Pfalz

und die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg