Die Pfalz macht (e-)mobil

Nach mehr als 100 Strom-Ladepunkten für Zweiräder, bauen die Pfalzwerke jetzt kontinuierlich das Ladenetzes für E-Autos in Pfalz und Saarpfalz aus.

Bereits 2012 errichteten die Pfalzwerke direkt vor der Hauptverwaltung eine erste öffentliche Ladesäule. Doch nun geht es Schlag auf Schlag. Ende Oktober fand die Inbetriebnahme einer Ladestation der neuen Generation in Wörth statt, Anfang November folgte die Eröffnung eines neuen Wasgau-Marktes in Lustadt – natürlich mit einer Schnellladesäule auf dem Parkplatz. Die Wasgau AG will gemeinsam mit den Pfalzwerken möglichst viele Parkplätze ihrer Einkaufsmärkte mit entsprechenden Ladesäulen ausstatten. Weitere Standorte sind bei Wasgau bereits in Planung. Insgesamt wollen die Pfalzwerke bis zum Jahr 2020 rund 350 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in Pfalz und Saarpfalz installieren. Bei der Suche nach geeigneten verkehrsstarken Standorten kooperieren die Pfalzwerke mit Kommunen und Gewerbekunden (Details dazu im Beitrag Elektromobil unterwegs).

Umweltfreundliche Mobilität

Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, ist umweltfreundliche Mobilität gefragt. Strom aus erneuerbaren Energien statt fossile Rohstoffe ist hier eine Antwort. „Als wichtigster Energie-Infrastrukturgeber der Region ist es für uns als Pfalzwerke selbstverständlich, das Zukunftsthema „Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“ mit der gesamten Kompetenz unserer Unternehmensgruppe im öffentlichen Raum ebenso wie bei unseren Privat- und Gewerbekunden zu bedienen,“ so Pfalzwerke Vorstandmitglied René Chassein.

Startphase – kostenlos Strom tanken

An den neuen Schnellladesäulen, wie sie für die Wasgaumärkte geplant sind, können jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig in kurzer Zeit aufgeladen werden. Sie haben eine Ladeleistung von 50 Kilowatt. Abhängig vom Fahrzeugtyp und der jeweiligen Akkuleistung genügt für einen vollen „Tank“ eine halbe Stunde – Zeit genug für den Einkauf. Die sichere und umweltfreundliche Belieferung der Ladesäule wird rund um die Uhr durch die Pfalzwerke gewährleistet. „Als Unternehmen legen wir einen besonderen Wert auf die transparente und kundenfreundliche Bereitstellung des Öko-Ladestromes. So wollen wir in den ersten drei Monaten den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit geben, ihr Auto kostenlos aufzuladen und damit die neue Technik besser kennenzulernen,“ erläutert Pfalzwerke Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler. Anschließend werden die Ladevorgänge nach einem zeitbasierten Tarif über eine zu erwerbende Ladekarte und Lade-App eines Fahrstromanbieters abgerechnet. Alternativ kann der Kunde die Station über einen Gastmodus ohne vorherige Registrierung mittels Online-Bezahlung freischalten oder ein EC- und Kreditkartenterminal nutzen.