Leihen statt Kaufen

Das Sharing-Model funktioniert auch bei Unterhaltungselektronik.

Statt ein eigenes Auto zu kaufen, setzen immer mehr Menschen auf Sharing-Modelle und teilen sich ein Auto. Das Gleiche funktioniert auch mit Büchern, Wohnungen und sogar Essen. Wieso dann nicht auch bei Unterhaltungselektronik?

Technische Geräte leihen statt kaufen

Der Urlaub steht vor der Tür und eine abenteuerliche Reise ist geplant – eine Kamera muss her! Doch muss man diese gleich kaufen, auch wenn sie nach dem Urlaub wahrscheinlich den Rest des Jahres in der Schublade landet? Heutzutage kann man fast alles leihen oder mieten, so auch Unterhaltungselektronik. Wer also elektrische Geräte nur für eine bestimmte Zeit braucht oder testen möchte, für den ist Sharing die perfekte Alternative zum Kauf. Das dachte sich auch Michael Cassau und gründete die Sharing-Plattform Grover – mit Erfolg. Cassau ist der Meinung, dass der unmittelbare Zugriff auf Ideen, Produkte und Dienstleistungen heutzutage mehr zählt als dauerhafter Besitz.

Nachhaltiger Gedanke führt zum Erfolg

Wer ein elektronisches Gerät leihen will, kann frei wählen, wann und für welchen Zeitraum er das Objekt der Begierde benutzen möchte. Je länger ein Gerät gemietet wird, desto günstiger ist die monatliche Rate. Wer am Ende seiner Mietzeit das Gerät behalten möchte, kann es für einen guten Preis kaufen. Auch das wachsende Umweltbewusstsein der Gesellschaft überzeugt viele von Sharing-Konzepten. Denn in elektronischen Geräten stecken jede Menge Energie und wertvolle Ressourcen, beispielweise Edelmetalle und seltene Erden. Verstaubt nun ein Gerät in der Schublade statt von genutzt zu werden, vergrößert sich der ökologische Fußabdruck.