Ausbildung

Fit für die Zukunft

Qualifizierung ist das Sesamwort für die Zukunft. Das Ausbildungsangebot der Pfalzwerke richtet sich nicht nur an Schulabgänger.

Der Kaffee dampft, nach und nach trudeln im Besprechungszimmer des Ausbildungszentrums in Maxdorf zehn Azubis ein. Noah Kiefer holt den Tagesplaner. Punkt 8 Uhr geht’s los. Jetzt tagt die „Juniorfirma“ der Pfalzwerke und bespricht, was heute ansteht.

Gemeinsam mit seinen Kollegen des zweiten Ausbildungsjahres zum Elektroniker bereitet sich Noah auf den Einsatz im Schlösschen in Limburgerhof vor. Die Junioren installieren eigenverantwortlich die Außenbeleuchtung. Das bedeutet auch, selbst planen, budgetieren, Material einkaufen und abrechnen. Am Ende müssen sie im Plus sein, wie bei jeder ordentlichen Firma. In der Juniorfirma der Pfalzwerke arbeiten deshalb auch die Azubis des ersten Ausbildungsjahres der Industriekaufleute mit, die das Betriebswirtschaftliche im Griff haben. Besprechung der Junior-Elektroniker ist jeden Morgen, der Geschäftsführer aus dem Kreis der Junioren hat den Vorsitz, die Ausbilder der Azubis sind nur Zaungäste.

Das Konzept der Juniorfirma ist besonders. Auch deshalb wurden die Pfalzwerke schon mehrfach als „ausgezeichneter Ausbildungs- betrieb“ von der IHK prämiert. Noah Kiefer, der nach der mittleren Reife hier seine Ausbildung begann, ist begeistert: „Im ersten Jahr haben wir die Grundlagen gelernt, wissen, wie sie ineinandergreifen, und können in der Juniorfirma das Gelernte am konkreten Fall anwenden. Das ist ideal.“ Im dritten Ausbildungsjahr geht’s raus aus dem Bildungszentrum in die „freie Wildbahn“, um die Netzteams zu unterstützen.

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Ob Industriekaufleute, Elektroniker oder Dual Studierende - die Auszubildenden haben immer wieder gemeinsame Projekte.

Blick für die Praxis

Für die angehenden Industriekaufleute wie Estelle Herrmann beginnt die Praxis direkt im ersten Ausbildungsjahr. Durch Aufträge der Juniorfirma werden kaufmännische Lerninhalte wie Marketing, Beschaffung, Kostenkalkulation oder Abrechnungen anschaulich und das eigene Handeln hat reale Konsequenzen. „Wir bekommen schnell einen guten Einblick in die alltäglichen Aufgaben und verschiedenen Problemstellungen“, hebt die 19-Jährige hervor. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr durchlaufen die Kaufleute verschiedene Abteilungen in der Hauptverwaltung in Ludwigshafen. Estelle Herrmann verlängert ihre Zeit in Maxdorf, sie wird im kommenden Ausbildungsjahr den neuen Azubis als Patin zur Seite stehen und den Einstieg in Maxdorf erleichtern – auch das gehört zum Konzept.

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Selbstständiges Arbeiten wird gefördert. Für Fragen sind Ausbilderinnen wie Dörte Brichmann (li.) stets erreichbar.

Duales Studium

Für Max Lutz startet in Kürze bereits das Berufsleben. Er hat gerade seinen Bachelor in Öffentliche Wirtschaft/Versorgungswirtschaft als Duales Studium abgeschlossen. „Für mich war die Mischung aus Theorie an der Dualen Hochschule und Praxis bei den Pfalzwerken genau richtig“, erklärt er. Zugegeben, mit dem Thema Energie hatte er sich während seiner Schulzeit wenig beschäftigt, aber mittlerweile weiß er, es ist ein Zukunftsthema. „Hier bei den Pfalzwerken bin ich Schritt für Schritt eingeführt und auf verantwortliche Projektaufgaben vorbereitet worden.“ Jetzt freut er sich auf das Thema Elektromobilität, das ihn in der Abteilung Energiedienstleistungen bei den Pfalzwerken ab Oktober erwartet.








Fachkräfte für die Region

Die Pfalzwerke bilden vor allem für den eigenen Bedarf im Pfalzwerke-Konzern aus – und der steigt. Im aktuellen Ausbildungsjahr 2017 haben 15 junge Elektroniker/innen ihre Ausbildung begonnen. Nach ihrem Abschluss haben alle die Möglichkeit, im sogenannten Pooljahr weiterzuarbeiten, um in dieser Zeit dann auf einen freiwerdenden Platz innerhalb des Pfalzwerke-Konzerns zu wechseln.







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Partner für Qualifizierung

Die Anforderungen im Beruf steigen, deshalb ist Weiterbildung Pflicht. Hier kommen die Pfalzwerke ins Spiel. Sie sind in Pfalz, Saarpfalz und in der Metropolregion Rhein-Neckar wichtiger Ausbildungspartner für die ansässigen Unternehmen. Insgesamt elf Ausbilder betreuen Azubis, überbetriebliche Bildung und Erwachsenenbildung.
Überbetriebliche Bildung: Mehr als 300 Lehrgangsteilnehmer und -teilnehmerinnen aus anderen Unternehmen absolvieren im Bildungszentrum Maxdorf in den dreieinhalb Ausbildungjahren elektro-technische Lehrgänge inklusive einer soliden Prüfungsvorbereitung. Dieses Angebot bauen die Pfalzwerke aus. Derzeit werden sechs weitere Arbeitsplätze für die Grundausbildung neu eingerichtet.

Erwachsenenbildung: Nicht nur die Pfalzwerke Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich ständig weiterqualifizieren, auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadtwerken, Kommunen, Handwerksbetrieben und Unternehmen müssen geschult werden und zwar regelmäßig. Zum Angebot gehören: Arbeiten unter Spannung; Retten und Bergen von Masten und Dächern; Elektrotechnische Unterweisung fachfremder Personen

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Stefan Winkler, Leiter des Ausbildungszentrums Maxdorf

"Die Nachfrage nach Facharbeitern steigt – deshalb bauen wir unser Ausbildungsangebot weiter aus. Deshalb jetzt noch bis 31. Oktober für das Ausbildungsjahr 2018 bewerben!", rät Stefan Winkler.


Ansprechpartner für weitere Informationen:


auf unserer Homepage Pfalzwerke.de und

im Bildungszentrum Maxdorf, Stefan Winkler
E-Mail
oder Telefon 06237–935-370


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