Forest fruit with ice cream cone on blue pastel background. Flat lay. Summer concept.

Rezepte

Eis, Baby!

Das Lieblingseis ohne Emulgatoren, Zusatzstoffe frisch aus regionalen Zutaten? Wir zeigen, wie jeder seine Eisträume wahr machen kann.

Klar, Eis ist vor allem im Sommer sehr begehrt. Doch die kalte Süßspeise hat sich zum Ganzjahresdessert entwickelt. Das lässt sich mit selbst gewählten Zutaten gesund und abwechslungsreich selbst produzieren. Ob man zum Rührbesen greift oder lieber eine Eismaschine nutzt, ist oftmals Geschmacksfrage. Der Großteil der Rezepte lässt sich mit etwas Geduld ebenso gut von Hand zubereiten. Für passionierte Vielverkoster kann sich eine Eismaschine aber durchaus lohnen.

Einfach mal Eis

in leckeres Eisdessert braucht nur wenige Grundzutaten. Daher gilt: Saisonale Bioprodukte und hochwertige Gewürze machen den Unterschied in der Qualität. Die Zubereitung ist oft simpel und bringt kleinen und großen Eisliebhabern Spaß in die Küche. Ob Sorbet, Frucht-, Cremeeis oder ein Eis am Stil – diese Utensilien braucht man: einen Stand- oder Stabmixer für eine cremige Masse, eine digitale Küchenwaage für die richtige Konsistenz. Unser Tipp: Alle Zutaten aufs Gramm genau wiegen! In Metallschüsseln lassen sich Zutaten vorab erhitzen. Sie sind auch zum Einfrieren nützlich. Schöne Extras sind übrigens besonders für Kinder Stileisformen und für Gourmets Eishörnchenautomaten für handgemachte Eistüten.

Eis auf Knopfdruck oder handgekurbelt

Eismaschinen rühren die Eismasse beim Gefrieren automatisch – dadurch erleichtern sie die Zubereitung, sind aber kein Muss für den hausgemachten Eisgenuss. Es gibt zwei Varianten: 1. Geräte mit einem doppelwandigen Gefäß inklusive Kühlakku. Dieser Einsatz muss mindestens zwölf Stunden vor der Eiszubereitung im Tiefkühlfach gefreieren. Die handlichen Apparate gibt es schon recht günstig ab etwa 30 Euro. Minuspunkt: Dem Kühlbehältnis muss man für spontane Eisgelüste einen festen Platz in der Gefriertruhe einräumen. 2. Vollautomatische Eismaschinen gefrieren die Masse mit einem Kompressor aktiv, sodass keine Kühlung vorab nötig ist. Man kann per Knopfdruck nach Lust und Laune loslegen. Der Nachteil: Die Geräte sind deutlich schwerer, lauter und recht groß. Praktische Helfer, die auch Kindern viel Freude bereiten und umweltfreundlich ohne Motor auskommen, sind Eismaschinen mit Handkurbel. Der Kühlzylinder wird vorgekühlt, das Eis wird dann frisch per Hand 20 Minuten lang gekurbelt. Bei allen Geräten wichtig: Nur zur Hälfte mit Masse befüllen und für größere Eismengen nicht die doppelte Zutatenmenge des Rezepts auf einmal vermengen, sondern die Portionen nacheinander zubereiten.




Geschmackstypen

Der Klassiker: Cremeeis Basis sind Eigelb, Sahne, Milch und Zucker. Sie werden verquirlt und in der Eismaschine oder von Hand gerührt eingefroren. Milcheis ist eine fettreduzierte Variante ohne Eigelb. Schokolade, Früchte oder Nüsse nach eigenem Gusto und gemäß Verträglichkeit zutun und neue Sorten kreieren.

Der Eisbrecher: Granita Ein italienisches Wassereis aus Zuckersirup und Aroma, das in einer flachen Schale gefriert. Der Clou: Man lockert die Eiskristalle mehrmals mit einer Gabel auf, sodass die Granita sich klein zerstoßen genießen lässt.

Der Klassiker: Cremeeis Wie der Name schon sagt, ist Joghurt die Basis dieses Trendsetters unter den Eissorten. Die Geschmacksvarianten? Vielfältig.

Der Purist: Sorbet Fruchtpüree, Wasser und Zucker – daraus besteht die leichteste und vegane Eisvariante. Für Fans von purem Fruchtgeschmack oft eine echte Offenbarung.




Buchempfehlung

Eiszeit Über 50 Rezepte für Eiscreme, Frozen Yogurts, Sorbets und Toppings von Shelly Kaldunski; erschienen im Südwest Verlag; Preis 14,99 Euro


Heiß auf selbstgemachtes Eis – wer es nicht schon vor dem Schmökern war, wird es spätestens beim Durchblättern des Buchs „Eiszeit“. Es macht Lust, die heimische Küche öfter mal zur Eisdiele umzufunktionieren. Hilfestellung leisten dabei ein Eis-ABC, ein Überblick der wichtigsten Zutaten und Utensilien sowie zahlreiche appetitliche Rezepte. Mit von der Partie: Creme-Eis-Variationen wie Mascarpone-Haselnuss-Softeis oder weißes Schokoladen-Softeis. Auch Frozen Yoghurts, etwa mit Karamellcreme oder eine Granatapfel-Granita lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ein sündiger Geheimtipp ist auch das „Marshmallow-Topping“, am besten in der flambierten Variante. Für die heimische Umsetzung einiger Kreationen empfiehlt sich allerdings eine Eismaschine.

N'ice Cream 80 Eiscreme-Ideen: locker, leicht, und himmlisch cremig. Von Virpi Mikkonen/Tuulia Talvio erschienen im Heel Verlag; Preis 19,99 Euro


Es geht auch ohne: Dieses Rezeptbuch präsentiert leckere Eissorten zum selbermachen ohne Milchprodukte, Industriezucker und Gluten. Zum Beispiel mit Kokosmilch und Nüssen als leckeren Grundlagen oder Ahornsirup und süßen Früchten als Zuckeralternativen. Heraus kommen – auch ohne Eismaschine – Sorten, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen: Erdbeer-Cheesecake-Eis oder Minze-Schokoladen-Eiscreme-Sandwiches. Alle Sorten sind zudem vegan. Inspirationen gibt es zudem für Eistorten und Eiskekse sowie Toppings und Waffelhörnchen.


Superfood Eis Kerstin Pooth/Astrid Saß, erschienen im ZS Verlag; Preis 15,99 Euro


Fit mit Eis? Zu Schön, um wahr zu sein. Dieses Buch sagt: doch, das geht! Chinesische Gojibeeren, Lucuma aus den Anden oder Acai-Beeren aus dem Amazonas-Regenwald machen es möglich. Sogenannte Superfoods. Das sind Pflanzen aus aller Welt, die besonders nährstoffreich sind und voller Vitamine, Mineralstoffe oder Antioxidantioen stecken. Die Autorinnen präsentieren zahlreiche Eisvariationen mit diesen Pflanzen als gesundem Extra: Pflaumensorbet mit Zimt, Avocado-Birnen-Eis oder Matcha-Eis sind ein paar der Highlights. Übrigens: Die Rezepte sind nach Kategorien wie „Immunboost“, „Detox“ oder „Energizing“ geordnet – man kann sich also nicht nur nach dem Geschmack, sondern auch noch nach der gesunden Wirkung orientieren. Na dann: Jetzt das Wellness-Programm nach dem Essen starten.




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