Smart-Grid-Lösungen

Für die Zukunft

Die Pfalzwerke sind dabei: Beim Verbundprojekt Designetz, das vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wird.

Wie können erneuerbare Energien künftig effizient in das Versorgungssystem integriert werden? Dieser Frage gehen die Pfalzwerke künftig im Rahmen des Verbundprojektes „Designetz“ nach, das vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) mit rund 30 Millionen Euro gefördert wird. Dabei spielt auch dieser Trecker eine Rolle. Insgesamt beteiligen sich 46 Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Projekt „Designetz – Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft“. Mit Designetz wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland demonstrieren, wie Energie aus Solarenergie und Windkraft für die Versorgung von urbanen und industriellen Verbrauchern genutzt werden kann. Nach langer Vorarbeit erfolgte der Startschuss am 1. Januar 2017.

Erprobung zeitvariabler Tarife

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Sonne unter der Haube: Traktor erhält seine Energie aus einem Speicher.

Ganz konkret übernehmen die Pfalzwerke einen Part im Teilprojekt SESAM – Sustainable Energy Supply for Agricultural Machinery (Nachhaltige Energieversorgung landwirtschaftlicher Maschinen) gemeinsam mit dem Landmaschinenproduzenten John Deere. Im Kern geht es darum, wie mobile Energiespeicher von Elektro-Traktoren effizient eingesetzt werden können, sowohl für landwirtschaftliche Betriebe selbst wie für das Stromnetz. Der Grundgedanke: Der Selbstverbrauch des Ertrags einer Photovoltaik-Anlage lässt sich mit einem Speicher erhöhen. Damit sinken nicht nur die eigenen Energiekosten, es wird auch gleichzeitig das Netz unterstützt. Für die Pfalzwerke liegt der Fokus auf dem Thema Smart Grid und der möglichen Gestaltung und Erprobung zeitvariabler Tarife für landwirtschaftliche Betriebe.

Beitrag zur Versorgungssicherheit

„Was wir im Rahmen von SESAM an dem konkret definierten Objekt ‚teilautonome Farm‘ entwickeln und simulieren, kann Erkenntnisse für das Energiesystem der Zukunft liefern, denn diese zellularen Netzstrukturen können einen wichtigen Beitrag zur Systemstabilität und Versorgungssicherheit im Rahmen der dezentralen Energieversorgung leisten“, so Vorstandsmitglied René Chassein.

Bildnachweis: John Deere


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